Hans

Werkzeugkoffer Verkehrssicherheit

Wir kommen auf dem Theater mit zwei Verkehrsregeln aus: Wo du stehst, kann ich nicht stehen, wo du gehst, kann ich nicht gehen. Danach kommen Machtverhältnisse, wie sie in prachtvollen Filmen wie den Drei Musketieren immer wieder grandios klargestellt werden. Zuletzt im TV stellte Porthos seinem d’Artagnan die Frage nach der Königin von Amerika. Keck, der junge Spund: Die gibt es nicht. Wie atemberaubend der Spund durch den Verkehr in Paris und über die Dörfer raste, ist eine Augenweide. Im Vertrauen, das muss sorgfältig inszeniert werden, taugt überhaupt nicht für den Alltag. Aus dem Degen ist die Hupe geworden, gewissermaßen ein zivilisatorischer Fortschritt, und aus den drei Musketieren Alarm für Cobra 11, die Autobahnpolizei. Wie wir als einfache Bürger der Bedrohung durch den Autoverkehr mit klaren Vorstellungen Herr werden, das soll der Werkzeugkoffer leisten. Das Interesse dafür ist erst noch zu wecken. Ich denke an das Krematorium für Verkehrssicherheit, das in Österreich viel zu sagen hat – und an die unerreichbare Daniela Graf von der Grünen Bildungswerkstatt, die das Projekt zu finanzieren längst versprochen hat.

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