Hans

Aktuelles

27.04.2014

IPA 2014 Istanbul

5.12.2013

büchner

Buchpräsentation von Hans Fraeulins „Neonce und Nena“
am Mittwoch, den 11.12. um 19 Uhr
in den Traminer Weinstuben am Jakominiplatz (Klosterwiesgasse 2).

Nachdem die Kulturtanker Schauspiel- und Literaturhaus abgesagt hatten und auch der „Tatort“ Rathaus für Außenstehende gesperrt wurde, gibt es doch noch im Büchner-Jahr (200. Geburtstag) eine Buchpräsentation von Hans Fraeulins „Neonce und Nena“ am Mittwoch, den 11.12. um 19 Uhr in den Traminer Weinstuben am Jakominiplatz (Klosterwiesgasse 2).

Fraeulin wird einiges zur Entstehungsgeschichte dieser vermutlich einzigen Aktualisierung von Georg Büchners viel gespielter Komödie „Leonce und Lena“ erzählen und aus „Neonce und Nena“ lesen, das vor 27 Jahren mit Absolventen der jetzigen Kunstuni und talentierten, inzwischen längst etablierten Grazer Kräften im Malersaal der Grazer Oper uraufgeführt wurde.

Die „Posse mit Gesang“, die noch Jahre später in Wien als unaufführbar galt, wurde seinerzeit nach dem Fußballer-Motto: „Elf Freunde müsst ihr sein“, besetzt und den Akteuren während der Probenzeit auf den Leib geschrieben. Müll hat die Stadt unregierbar gemacht. Da hilft nur eins, denkt man sich im Rathaus: die große Koalition. Die Fronten zwischen der Ess-Po-Po und der Vau-Pi-Pi sind aber verhärtet. Die rettende Idee: Tu felix Austria nube.

Fraeulin glaubt nicht, dass das Stück noch einmal aufgeführt wird und empfiehlt sein Buch. Den freien Gruppen fehle das Geld und den Kulturtankern der Mut, sich mit den Geldgebern anzulegen. „Theater muss wie Fußball sein“, sei auch keine Option mehr.

Dank seines Verlegers Hans Weingartz hat der Grazer Theatermacher den Sprung in seine alte Heimat geschafft, wo ihn nur noch wenige als Musikmacher kannten. Über eine erste Buchpräsentation beim 2. Küdinghovener Literaturnachmittag berichtete der Bonner Generalanzeiger. Näheres hier…

„Neonce und Nena“ is powered by Lisa Rücker.

1.12.2013

Küdinghovener Literaturnachmittag am 1. Dezember

Beim 2. Küdinghovener Literaturnachmittag am Sonntag, den 1. Dezember, 15 Uhr in der Samansstr. 4 in Bonn-Beuel wird u. a. Hans Fraeulin „Neonce und Nena“ präsentieren.
Vollständiges Programm zum Downloaden hier...


18.10.2013

51. Vollmondbrief

Vom 9.-13. Oktober 2013 ist wieder Frankfurter Buchmesse, die weltweit größte ihrer Art. Am Stand der IG Autorinnen und Autoren Österreichs ist auch Hans Fraeulin mit seinem neuesten Opus Neonce und Nena vertreten und wird der Fachwelt und der geneigten Leserschaft Rede und Antwort stehen.

17.9.2013

Vorankündigung Neuerscheinung

Hans Fraeulin:
Neonce und Nena

Neonce und Nena

Müll hat die Stadt unregierbar gemacht. Da hilft nur eins: die große Koalition. Aber wie, wenn die Fronten zwischen der Ess-Po-Po und der Vau-Pi-Pi verhärtet sind? Die seinerzeit gewagte und bis heute einzige Aktualisierung von Georg Büchners Leonce und Lena, die noch 15 Jahre nach der Grazer Urauf­führung in der Hauptstadt als unaufführbar galt, kommt im Büchner-Jahr 2013 seltsam frisch daher.

Näheres unter:
http://www.kid-verlag.de



13.9.2013

edition pick-up theater

Die edition@pickuptheater.com , ins Leben gerufen, um Sachbuch, Musical, Satire, Film und andere Verlagsprodukte unter einen Hut zu bringen, ist als Bittstellerin bei der Landesregierung erstmals offiziell in Erscheinung getreten. Gewünscht wird eine namhafte Anschubfinanzierung, um Projekte, die keinen Gewinn oder erst nach vielen Jahren erhoffen lassen, veröffentlichen zu können.

5.3.2013

Anlässlich 50 Jahre KUG:
Die etwas andere Buchpräsentation:

Mittwoch, 30. Januar 2013, 17:30 Uhr:
Kunstuniversität Graz, Palais Meran, Leonhardstr. 15
Anschließend lädt unsere neue Kulturstadträtin zum Buffet.

Theater für alle

Theater für Alle

„Theater für alle“ mit seinen über 120 Spielen und Übungen soll in erster Linie der Theaterpraxis dienen. Darüber hinaus erzählt der Autor von seinen Erfahrungen, die zum Teil bis in die Bonner 70er Jahre reichen, wo er als Musiker, Schauspieler und Konzertveranstalter wirkte, schließlich die weltweit erste Alternative und Grüne Liste mitgründete, als "Kultur für Alle!" fast überall nicht mehr als eine gutgemeinte Forderung war.
Nach Regiestudium und Assistenzen in Graz, unter anderem bei dem großen brasilianischen Theaterlehrer Augusto Boal, produzierte Fraeulin mit seiner Spezialtruppe des Pick-up Theaters zeitnahes politisches Uraufführungstheater, bis ihn die Stadt zum Kinderbeauftragten wählte – eine Arbeit, die mit der Konzeptionierung eines Hands-on Kindermuseums ihren Höhepunkt fand. Zuletzt lehrte er sieben Jahre an einem Ausbildungszentrum für Sozialberufe Theater und (neue) Medien.
Theater für alle ist vielerorts, auch in steirischen Dörfern gelebte Praxis. Es war an der Zeit, einmal alles hinzuschreiben und zu veröffentlichen. Ein Plädoyer gegen das Stadttheater ist es nicht geworden. Wertvolle Ressourcen stillzulegen, widerstrebt dem Autor. Stattdessen fordert er, TopicalTheatre auf die Spielpläne zu setzen. Und ein Theater im Dunkeln. Wie ein geneigtes Publikum mit Haltung unterhalten werden kann, steht in diesem Buch.

Hans Fraeulin: Theater für alle, 237 S., 14,20 € (A), ISBN 978-3-929386-40-0
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14.1.2012

50. Vollmondbrief

23.12.2011

49. Vollmondbrief

4.April 2011

Gedenkfeier für Deserteure

Wie an jedem 4. April, dem Weltfriedens- und Freiheitstag der Deserteure, findet auch heuer am Denkmal auf der Ries eine Gedenkfeier statt - erstmals um 19 Uhr. Kulturstadtrat Karl-Heinz Herper wird eine Ansprache halten. Es singen und spielen Schüler des Weizer Gymnasiums.

4.- 7. Juli 2011

IPA-Weltkonferenz in Cardiff (Cymru/Wales)

Das Pick-up Theater ist auf der Weltkonferenz für Spiel zur Gestaltung eines Workshops über die bespielbare Stadt eingeladen worden.

23. 3. 2011

45. Skandalmondbrief

Hans Fraeulin wurde im Namen des Landeshauptmanns vor Gericht gezerrt, weil er sich weigerte, eine Kulturförderung des Landes als Schwarzgeld zu verbuchen. Näheres im Vollmondbriefe-Archiv

17.3. 2011

Politisches Theater erst nach dem Brecht-Boykott)

Theater für alle kann in Österreich nicht erscheinen. Die Wiener Theaterwissenschaft powerte mit Gammelfleisch in Mogelpackung und rotem Einband dagegen.

21. 2. 2011

43. Vollmondbrief

Fußball vs. Straßenverkehr

20. 5. 2010

Editorial

Die Online-Korrespondenz der Vollmondbriefe darf nicht sterben. Zu viel hat sich aufgestaut, was nicht als Sonntagsgeschichte taugt, und das Mittelmaä aller guten Dinge ist. Was die hiesige Sozialdemokratie im Wahlkampf als Jahrhundertprojekt feiert, wurde bereits im 19. Vollmondbrief als Jahrhundertblödsinn enttarnt. Mit den Vollmondbriefen 35 und 36 lässt sich das elende Sozialgesetzbuch 2, auch als Hartz IV bekannt, elegant entsorgen. Es lohnt sich, zum exklusiven Kreis der Vollmondleserschaft zu gehören. Im Folgenden der nächste Jahrhundertblödsinn und ein Nachruf auf einen Menschen, für den das Mittelmaß Gift - und er umgekehrt Arznei dagegen war.

16. 3. 2010

Ostern auf die Ries!

Je länger der Krieg vorbei ist, desto näher scheint er zu rücken - einem langen vielfältigen Vergessen geschuldet, das stetes Erinnern an die Nazi-Gräuel erfordert, zumal immer noch Unverbesserliche aus seltsamen Biotopen von einem Nationalsozialismus mit friedlichem Antlitz träumen und sich mit Erfolg um die höchsten Ämter der Republik bemühen, sich leicht dahin von irgendwas distanzieren, heimlich mit alten Orden und Mutterkreuzen klimpern und mit Schuldzuweisungen und blitzblauen Augen strahlend das Heil in immerwährender Dummheit verkünden.
Jetzt wo Sechzehnjährige wählen, für die der Krieg ganz weit weg ist, die seit Jahren keine Geschichtsstunde mehr hatten, dürfen wir erst recht nicht darüber schweigen, was damals geschah, der von den Nazis entfesselte Weltkrieg mit 60 Millionen Toten, sechs Millionen grausam ermordeten Juden, drei Millionen erschossenen und verhungerten Kriegsgefangenen aus der damaligen Sowjetunion. Millionen Menschen anderer Völker gedemütigt, verschleppt, vergewaltigt, ermordet, Hunderttausende anders Denkende, anders Gläubige und anders Fühlende im Namen des Volkes mit und ohne Urteil erschossen, aufgehängt, gekäpft, erschlagen, Kranke, Behinderte und zum Schluss noch alle umgebracht, die bei diesem Schlachten und Morden nicht oder nicht länger dabei sein wollten, die nicht mehr zusehen konnten und keine Befehle mehr ausführen wollten, die ihre Kinder davor bewahren wollten, zu Opfern und Mördern zu werden.
Es waren Zehntausende, die sich dem Mordalltag widersetzten, allein in der Steiermark. So genau hat es nachher keiner wissen wollen - ein ganzer Geburtsjahrgang vor den Nazis versteckt. Sieben von ihnen ist im Anstieg auf die Ries ein Denkmal gewidmet. Jedes Jahr am 4. April um 12 Uhr mittags, als sie 1945 vor die Stadt geführt, erschossen und ausgestellt wurden, um vorbeiziehende Truppen von einer geschlossenen Desertion abzuhalten, gedenken wir ihrer und dem täglichen Morden mit Ansprachen und Liedern, nicht zuletzt, um die Lügen und Legenden von damals unter der faulen braunen Decke hervorzuholen.
Wer waren die Mörder und Feiglinge? Die Befehlsgeber und -empfänger, die bis in den Kadaver Gehorsamen oder die Befehlsverweigerer und alle, die erkannten, dass die Mörder und Verbrecher die eigene Sprache sprachen? Dass Täter und Mitläufer nachher unbehelligt blieben, Karriere machen konnten und ihren Kindern und Kindeskindern auf deren bohrende Fragen alles Mögliche erzählten und dass man mit 14 alt genug zum Sterben sein soll, macht unseren Einsatz doppelt erforderlich.
Ich bitte alle, ein Zeichen zu setzen und am Ostersonntag um 12 Uhr mittags auf die Ries zu kommen.

15. 2. 2010

Faschingsmondclip Nr. 6

20. 6. 2008

Buchankündigung:vorerst gestrichen

Hans Fraeulin
Theater und Videoarbeit mit Behinderten und Nicht-Behinderten,
Handbuch, 200 S mit 32 S/W-Abbildungen,
Böhlau-Verlag Wien, 29,90 €
Erscheinungstermin Frühjahr 2009

6. 3. 2008

Gedenkfeier für Deserteure am 4.4. 2008 auf der Ries

Video Gedenkfeier für Deserteure

14. 06. 2007

Lieder vom Krieg

Helfried Edlinger 1948-2006

Ein Nachruf...

Mein erster österreichischer Film - ein Nachruf...

15. 1. 2006

Staatsoper Molwanien gegründet

Nach etlichen Anläufen wurde die molwanische Staatsoper gegründet ...

27. 8. 2005

Wolfgang Bauer 1941-2005

Der Dramatiker erlag einem Herzleiden. Ein Nachruf...

20. 7. 2005

Auf der IPA16

Die International Play Association veranstaltete in Berlin ihren 16. Weltkongress. Das Pick-up Theater war dabei...

70 Millionen Jahre Spiel im Netz

Nach vier Jahren ist die Enzyklopädie des Spiels endlich abrufbar...

Jean Faure

Jean macht mit und sorgt für die französische Fassung von 70 millions ans de jeu, auch gesprochen...

ICHIM05

Eine Jury von Professoren der Sorbonne und der école du Louvre findet 70 Mio. Jahre Spiel würdig, auf der nächsten Weltkonferenz für kulturelles Erbe und digitale Medien im September in Paris präsentiert zu werden...